Auslandspraktika

In seiner nunmehr 10-jährigen Leonardo da Vinci-Geschichte hat unsere Schule noch nie zuvor so viel Besuch in einer einzigen Woche bekommen.

Insgesamt fünf  Partnerschulen haben in der Woche vom 16. bis 22.4.2012 Schülerinnen und Schüler an unsere Schule entsandt, um ihnen ein Betriebspraktikum zu ermöglichen.

Konkret konnten wir eine Gruppe unserer Partnerschule C.I.F.P. Mantenimiento y Servicio aus Langreo, Asturien empfangen. Begleitet von ihrer EU-Koordinatorin Maria Antonia Ibanez Rodriguez haben insgesamt sechs Anlagenmechaniker den Weg in den Rhein-Erft-Kreis gewagt, um ein vierwöchiges Betriebspraktikum zu absolvieren.

Ebenfalls 4 Anlagenmechaniker und 1 Tischler konnten wir aus unserer Partnerschule KSAO Kouvola, Finnland begrüßen. Begleitet wurde die Gruppe von der EU-Koordinatorin Auli Haapajärvi und Pekka  Kollanus. Auch diese Gruppe wird die nächsten vier Wochen in Handwerksbetrieben des Rhein-Erft-Kreises arbeiten.

Als ob das nicht genügen würde, konnten wir ebenfalls 6 Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule C.I.F.P. Cerdeno, Asturien in Horrem empfangen. Die Schülerinnen und Schüler aus Oviedo absolvieren ein achtwöchiges Betriebspraktikum in den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Radiologie.

Einen Tag später waren dann 5 Informationstechniker aus Puerto de la Cruz, Teneriffa (I.E.S. Puerto de la Cruz) Gäste an unserem Berufskolleg. Die Schülerinnen und Schüler absolvieren allesamt ein achtwöchiges Betriebspraktikum bei der Computacenter AG in Kerpen.

Um das Ganze abzurunden konnten wir abschließend zwei portugiesische Schüler unserer Partnerschule E.T.I.C. aus Lissabon empfangen. Ein Schüler absolviert sein 12-wöchiges Praktikum bei Endemol in Köln und der andere in einer Werbeagentur in Ehrenfeld.

Ganz besonderen Einsatz zeigten dabei unsere EU-Bildungsgangkoordinatoren Frau Groß, Herr Pfeifer, Herr Koch, Herr Schröder und Herr Bumiller, die alle eine Menge Arbeit mit der Vorbereitung und Begleitung der Praktika hatten.

Trotz der anfänglich unglaublich erscheinenden organisatorischen Kraftanstrengung, haben wir alle Schülerinnen und Schüler gut versorgt und wohlbehalten in den Betrieben untergebracht. Alle Gruppen zeigten sich sehr dankbar und zufrieden.

Ein besonderer Dank gilt den vielen kleinen Handwerksbetrieben im Rhein-Erft-Kreis, die die Leonardo da Vinci-Maßnahmen erst möglich gemacht haben.
Leonardo und Comenius am AKBK

Das Adolf-Kolping-Berufskolleg leistet seit vielen Jahren seinen Beitrag für ein zusammenwachsendes Europa. Neben zahlreichen Unterrichtsprojekten und Veranstaltungen zum Thema Europa hat sich unser Berufskolleg vor allem der Förderung beruflicher Mobilität, sowohl im Rahmen der beruflichen Erstausbildung als auch im Bereich der Fachkräfte der beruflichen Bildung, verschrieben.

Im Rahmen der von der Europäischen Union geschaffenen Programme Leonardo da Vinci für die berufliche Bildung und Comenius für die Schulbildung, arbeiten wir auf verschiedenen Ebenen, um in multinationalen Projektpartnerschaften in fruchtbaren Austausch mit unseren Partnern treten zu können.

Dabei agieren wir als entsendende und aufnehmende Einrichtung dieser beiden Programme und organisieren in Bezug auf die von der Nationalen Agentur vorgegebenen Rahmenbedingungen vorwiegend Praktikumsmöglichkeiten im Ausland.

Unsere Partner sind:

  •  I.E.S. Campanillas (Malaga/Spanien)
  •  C.I.F.D. Cerdeno (Oviedo/Spanien)
  •  I.E.S. Puerto de la Cruz (Teneriffa/Spanien)
  •  E.T.I.C (Lissabon/Portugal)
  •  Kouvolan ammittipisto sendum (Kouvola/Finnland)


Seit dem Schuljahr 2002/2003 haben mehr als 200 Schülerinnen und Schüler sowie eine Vielzahl von Lehrkräften die Möglichkeit wahrgenommen, einen Lernaufenthalt im Ausland zu absolvieren. Die Rückmeldungen sind dabei durchweg positiv:


Wir engagieren uns in Europa, um

  •     andere Kulturen zu entdecken und zu erleben,
  •     unseren Horizont zu erweitern,
  •     das multikulturelle Europa zu entdecken,
  •     neue Arbeitsperspektiven im europäischen Arbeitsraum zu finden,
  •     Freundschaften in Europa zu knüpfen,
  •     beruflich mobiler zu werden,


sind dabei die am häufigsten genannten Argumente seitens unserer Schüler ein Auslandspraktikum zu absolvieren.

Wir engagieren uns darüber hinaus sehr erfolgreich in der neuen Programmgeneration „Lebenslanges Lernen“ der Europäischen Union. Hier haben wir bereits mehrere Projekte erfolgreich organisiert und begleitet. Ausführliche Informationen zu aktuellen und zukünftigen Projekten erhalten Sie von Stefan Homeyer und Kirstin Groß.