Die Berufsausbildung der IT-Berufe wird im dualen System durchgeführt. Man versteht darunter die Berufsausbildung an den beiden Lernorten Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Die Berufsschule begleitet die betriebliche Ausbildung. Der Berufsschulunterricht findet an 1 bis 2 Tagen in der Woche statt.
Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre.
Kernqualifikationen (alle Berufe)
- Wissen über den Ausbildungsbetrieb
- Geschäfts- und Leistungsprozesse
- Arbeitsorganisation und Arbeitstechniken
- IT-Produkte und Märkte
- Herstellen und Betreuen von Systemlösungen
Fachqualifikationen
Die für alle IT-Berufe gemeinsamen Kernqualifikationen, die ca. 50 Prozent der Ausbildungszeit umfassen, werden ergänzt durch spezifische Fachqualifikationen. Berufsübergreifendes Denken und die Fähigkeit, das Zusammenwirken der Techniken aufzunehmen, werden durch diesen ganzheitlichen Ansatz gefördert.
Die Einsatzgebiete für die Auszubildenden im Betrieb sind nicht starr. Entscheidend ist, dass die Fachqualifikationen vermittelt werden. Betriebspraktische Besonderheiten können durchaus berücksichtigt werden.
Prüfung
Die Abschlussprüfung greift das ganzheitliche Ausbildungskonzept wieder auf. Besonders bereichsübergreifendes Denken und Handeln sind gefragt. So spielt eine Projektarbeit sowie ihre Dokumentation und Präsentation eines betrieblichen Projektes eine wichtige Rolle für den Abschluss der Ausbildung.
Fachqualifikationen als weiterführende Spezialisierung
- IT-Systemelektroniker/-in
- Fachinformatiker/-in Systemintegration
Anmeldung
Die Bewerbung für einen Ausbildungsberuf im Dualen System erfolgt über den ausbildenden Betrieb. Der Betrieb meldet seine Auszubildenden auch an der Berufsschule an.
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Herr Sorger


