Im Zentrum des Tages standen sowohl das gegenseitge Kennenlernen von Studierenden und Lehrkräften, die Förderung von Teambildungsprozessen als auch das Verschaffen eines ersten Überblicks über Inhalte der integrierten Fachdisziplinen Bautechnik, Elektrotechnik, Versorgungstechnik , IT- und Kommunikationstechnik.
Die unterschiedlichsten beruflichen Vorbildungen, Kenntnisse und Erfahrungen der Studierenden boten und bieten eine große Chance, Synergieefekte zu erzielen, Probleme als Teameinheit zu lösen und Handlungsstrategien für ein lebenslanges Lernen zu entwickeln.
Vor diesem Hintergrund wurden die Studierenden nach einer Vorstellungsrunde der im Bildungsgang tätigen Kollegen in drei fachlich heterogene Arbeitsgruppen eingeteilt und mit der Beantwortung eines Fragebogens betraut.
Hierbei handelte es sich um Fragen zu den genannten Fachdisziplinen, wobei nicht die Abfrage trockenen Fachwissens, sondern die Erkundung und Analyse realer Anlagenkomponenten unserer Schule im Vordergrund stand.
Konkret erkundeten die Studierenden mit Hilfe von Schulgebäudeplänen die Photovoltaik- und Solarthermieanlage auf dem Dach des Hauptgebäudes und der Sporthalle, die Brandmeldezentrale im Eingangsbereich, den Serverraum in der ersten Etage, die Heizungs- und Lüfungsanlage im Keller sowie ein ausgestelltes Flachdachmodell inklusive unterschiedlichster auf dem Bau verwendeter Wärmedämmmaterialien.
Mit großem Ehrgeiz und einem hohen Maß an Motivaton untersuchten die Gruppen die genannten Geräte und Systeme und unterstützten sich gegenseitig bei der Klärung komplexer Sachverhalte. Nach Abschluss der Erkundung fanden sich alle Gruppen wieder im Klassenraum zusammen und verarbeiteten die Ergebnisse in anschaulichen Präsentationen.
Wer so engagiert gearbeitet hat, musste sich natürlich auch stärken. So war es nicht verwunderlich, dass die schmackhafe Pizzalieferung in kürzester Zeit in den hungrigen Mägen verschwand. Mit neuer Energie gingen die Gruppen dann an den letzten Teil des Tages: Die Präsentation der Ergebnisse.
Hierbei wurde schnell deutlich, dass jeder der Studierenden mit seiner eigenen beruflichen Vorbildung als Experte für sein Fach stand, mit entsprechendem Wissen aufrumpfen und Fragen der Zuhörerschaft fachlich kompetent beantworten konnte.
Auch die Qualität der erstellten Produkte zeugte von einem hohen Maß an Ehrgeiz und Professionalität. Eine kurze Refexionsrunde bildete den Abschluss des Tages und machte durch das sehr positive Feedback der Studierenden deutlich, dass die Aufaktveranstaltung sowohl im Hinblick auf die Entwicklung des Teamgedankens als auch für die Erkenntnis, was man in Bezug auf die Fachinhalte der vier Jahre „vor der Brust“ hat, ein voller Erfolg war.
Wir als Lehrerteam bedanken uns herzlich für die nicht selbstverständliche Bereitschaft der Studierenden, einen ganzen Samstag geopfert zu haben und freuen uns sehr auf die nächsten vier Jahre!

















